Triumphfahrten
in aller Welt

/ Die Meilensteine von Schnitzer Motorsport.

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1963

Firmengründung

/ Zwei Brüder, ein Auto.

Im Jahr 1963 kaufen die Brüder Josef und Herbert Schnitzer einen unfallbeschädigten Fiat, den sie in Eigenregie restaurieren und bei Rennen einsetzen. Es ist die Geburtsstunde der Motorsport-Aktivitäten
im Hause Schnitzer.

1966

Der erste Meistertitel

/ Sieg für Josef Schnitzer.

Josef Schnitzer wird in einem von ihm getunten BMW 2000ti Deutscher Tourenwagenmeister und holt den ersten Titel nach Freilassing. Zu diesem Zeitpunkt kann noch keiner ahnen, dass dies der Beginn einer einmaligen Titelsammlung sein würde.

1968

Schnitzer erobert
Europas Berge

/ Der Siegeszug von Ernst Furtmayr beginnt.

1968 beginnt die Vorherrschaft des Teams Schnitzer in der Berg-Europameisterschaft. Ernst Furtmayr erringt seinen ersten Gesamtsieg auf dem bewährten BMW 2002ti. Es folgen zwei weitere Titel in den Jahren 1969 und 1970.

1971

Der vierte Titel in Folge

/ Brun löst Furtmayr ab.

Der Schweizer Walter Brun, der in den folgenden Jahrzehnten noch Motorsport-Geschichte schreiben soll, verschafft dem Freilassinger Schnitzer Team den vierten Titel in der Europa-Bergmeisterschaft in Folge. Er gewinnt das Championat im bewährten BMW 2,8 CS.

1975

Formel-2-Europameister

/ Erfolgreicher Ausflug in den Formelsport.

Der Franzose Jacques Laffite gewinnt auf seinem Martini Formel 2 mit Schnitzer-Motor die Formel-2-Europameisterschaft und verhilft Schnitzer damit zum ersten Titel im Formelsport.

1978

Triumph und Tragik

/ Ein großer Verlust.

So erfolgreich das Jahr 1978 aus sportlicher Sicht verläuft, so tragisch gestaltet es sich im menschlichen Bereich. Den überragenden Leistungen des neuen Piloten Harald Ertl im BMW 320 turbo, die schließlich zum Gewinn der deutschen Rennsportmeisterschaft führen, steht der tragische Unfall von Josef Schnitzer gegenüber, der bei einem unverschuldeten Verkehrsunfall bei der Anreise nach Zolder verstirbt.

1983

Tourenwagen-Europameister

/ Auf Europas Thron.

Schnitzer Motorsport gewinnt mit Fahrer Dieter Quester die Tourenwagen-Europameisterschaft auf einem BMW 635 CSi Gruppe A. Nach den Europameister-Titeln in der Bergmeisterschaft sowie in der Formel 2 als Motorenlieferant ist dies bereits der sechste EM-Titel in der 20-jährigen Firmengeschichte.

1985

Sieg in den Ardennen

/ Marathon-Premiere.

1985 gelingt im BMW 635 CSi der erste Sieg bei einem 24-Stunden-Rennen in der Geschichte des Schnitzer-Teams. Das Trio Roberto Ravaglia, Gerhard Berger und Marc Surer gewinnt den Klassiker in Spa-Francorchamps vor dem Schwesterauto, pilotiert von Dieter Quester, Markus Oestreich und Johnny Cecotto.

1986

Erster Titel für Ravaglia

/ Beginn einer Ära.

Zum zweiten Mal nach 1983 gewinnt Schnitzer Motorsport die Europameisterschaft – und das im erprobten BMW 635 CSi Gruppe A. Am Steuer sitzt diesmal der Italiener Roberto Ravaglia. Diesem ersten gemeinsamen Triumph folgen in den folgenden Jahren viele weitere großartige Siege.

1987

Tourenwagen-Weltmeister

/ Sieg bei der Premiere.

Der italienische Schnitzer-Pilot Roberto Ravaglia gewinnt die 1987 zum ersten Mal ausgetragene Tourenwagen-Weltmeisterschaft auf einem BMW M3. Ravaglia bleibt 18 Jahre lang Titelträger, da erst 2005 die nächste offizielle Tourenwagen-Weltmeisterschaft ausgetragen wird.

1988

Ravaglia zum Dritten

/ Wieder Europameister.

Nach dem Gewinn der Europameisterschaft 1986 sowie der WM 1987, gewinnt Roberto Ravaglia für Schnitzer Motorsport in der Tourenwagen-Europameisterschaft den dritten Titel in Folge. Wie bereits im Vorjahr wird ein BMW M3 Gruppe A eingesetzt.

1989

Der erste DTM-Titel
– und mehr

/ Ravaglia feiert zwei Titel.

1989 ist ein ganz besonderes Jahr für das Team Schnitzer: Zum ersten Mal können in einer Saison zwei Meistertitel gewonnen werden. Im Debütjahr erringt Roberto Ravaglia den Meistertitel in der DTM, in der italienischen Tourenwagenmeisterschaft ist Johnny Cecotto erfolgreich.

1990

Ravaglias fünfter Streich

/ Triumph in Italien.

Nach einem Weltmeistertitel, zwei Europameisterschaften sowie dem Triumph in der DTM gewinnt Roberto Ravaglia in der italienischen Tourenwagenmeisterschaft den fünften Titel hintereinander. Eine eindrucksvolle Bilanz, die den Italiener bis heute zu einem der erfolgreichsten Tourenwagenpiloten weltweit macht.

1993

Britischer
Tourenwagen-Meister

/ Winkelhock erobert England.

Nach dem Ausstieg von BMW aus der DTM sucht Schnitzer ein neues Betätigungsfeld – und findet es in der britischen Tourenwagen-
meisterschaft. Joachim Winkelhock, genannt „Smoking Joe“, gewinnt auf Anhieb die Meisterschaft und beschert dem Schnitzer-Team einen weiteren Titel in einem nationalen Championat.

1994

FIA Asien-Pazifik
Tourenwagen-Meister

/ Ein neues Abenteuer.

Neue Saison, neue Meisterschaft, neuer Kontinent und altbekannte Sieger. Unser Team gewinnt mit Joachim Winkelhock die FIA Asien-Pazifik Tourenwagenmeisterschaft.

1998

Johnny Cecotto
in der STW Spitze

/ Zurück in Deutschland.

In Johnny Cecotto gewinnt 1998 eine weitere Tourenwagen-Ikone die deutsche ADAC Supertourenwagen-Meisterschaft auf einem Schnitzer BMW. Nach dem Ende der ITC und der DTM ist die STW auch 1998 die höchste Tourenwagenkategorie in Deutschland.

1999

Sieg in Le Mans

/ Im Dienste von BMW Motorsport.

Als Einsatzteam für BMW Motorsport gewinnt das Team Schnitzer mit einem BMW V12 LMR und den Fahrern Joachim Winkelhock, Pier-Luigi Martini und Yannick Dalmas bei den legendären 24 Stunden von Le Mans. Es ist bis heute einer der größten Siege für die Mannschaft aus Freilassing.

2001

American Le Mans Series

/ Winning in America.

Auch auf der anderen Seite des Atlantiks ist Schnitzer das Maß aller Dinge: Jörg Müller gewinnt den GT-Titel in der American Le Mans Series auf einem vom Schnitzer-Team eingesetzten BMW M3 GTR vor seinem Teamkollegen J.J. Lehto. Zudem geht auch der Team-Titel nach Oberbayern.

2005-2009

Kampf
um den WM-Titel

/ Schnitzer in der Tourenwagen-Weltmeisterschaft.

Zwischen 2005 und 2009 gewinnt das BMW Team Schnitzer mit dem BMW 320i und dem BMW 320si WTCC 25 Rennen in der FIA World Touring Car Championship. Ein weiterer WM-Titel bleibt dem Team jedoch versagt, obwohl es mehrmals bis zum großen Finale
in Macau um den Spitzenplatz kämpft.

2012

DTM-Champion
beim Comeback

/ Fulminante Rückkehr.

Wie zuvor 1989 mit Roberto Ravaglia gewinnt das BMW Team Schnitzer mit Bruno Spengler im ersten Jahr nach der DTM-Rückkehr den Titel. Darüber hinaus belegt das Team in der Mannschaftswertung Platz eins.