DAS GT-COMEBACK

/ Zurück in die Zukunft: 2017 startet das BMW Team Schnitzer mit dem BMW M6 GT3 wieder im GT-Sport.

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/ 2017: Grüne Hölle,
da sind wir wieder

Das BMW Team Schnitzer ist wieder auf
der Nürburgring-Nordschleife unterwegs.

BMW und Schnitzer – diese beiden Namen sind im Motorsport untrennbar miteinander verbunden und stehen für viele große Erfolge: Tourenwagen-Weltmeister, Le-Mans-Sieger und 2012 das Titel-Triple in der DTM. Dazu gehören aber auch jeweils fünf Triumphe bei den 24-Stunden-Klassikern in Spa und auf dem Nürburgring. Damit hat das Traditionsteam auch schon auf der Langstrecke oft genug bewiesen, dass es auch einen langen Atem hat.

An diese Erfolge will Schnitzer 2017 wieder anknüpfen. Nach insgesamt vier Jahren startet die Mannschaft aus Freilassing nicht mehr in der DTM und kehrt in den GT-Sport zurück. Statt BMW M4 DTM heißt es ab sofort BMW M6 GT3. Und wo könnte man sein Comeback bei den Sportwagen besser feiern als in der „Grünen Hölle“? Das 24h-Rennen auf dem Nürburgring Ende Mai bietet die perfekte Bühne für die Rückkehr in den GT-Sport. Mit insgesamt fünf Siegen gehört Schnitzer zu den erfolgreichsten Teams überhaupt beim Eifel-Marathon.

/ Der Klassiker:
   Zurück in der Eifel

Die GT-Saison 2017 im Überblick.

Nr Datum Land Rennstrecke Serie/Event Ergebnisse
01 25./28.05. Nürburgring 45. ADAC Zurich 24h-Rennen
02 tbc
03 tbc
04 tbc
05 tbc
06 tbc
07 tbc
08 tbc
09 tbc
10 tbc

/ Die BMW GT-Fahrer

Schnell, erfahren oder beides.

Die Fahrerbesetzung des BMW Team Schnitzer für das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring steht noch nicht fest, allerdings hat BMW Motorsport für seine insgesamt drei Einsatzteams bereits 21 Spitzen-Piloten aus dem Langstreckensport und der DTM gemeldet. Die genaue Zuteilung erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt.

/ Auto 2017

Bekannte Größe mit Sieger-Genen:
der BMW M6 GT3.

Der BMW M6 GT3 ist seit Beginn der Saison 2016 der neue GT-Sportwagen von BMW Motorsport – und hat gleich in seiner Debüt-Saison schon unter Beweis gestellt, dass er über Sieger-Gene verfügt. Beim 24-Stunden-Klassiker in Spa-Francorchamps feierte BMW damit den insgesamt 23. Gesamtsieg auf der Berg-und-Talbahn in den belgischen Ardennen. Und beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring war der BMW M6 GT3 in die erste Startreihe gefahren, hatte zwischenzeitlich das Rennen angeführt und lange auf Podiumskurs gelegen. Am Ende sprang als „Best of the Rest“ hinter den siegreichen Mercedes Rang fünf heraus.

Die Serienversion des BMW M6 Coupé bot BMW Motorsport eine perfekte Basis für die mehr als ein Jahr umfassende Entwicklung des Rennwagens M6 GT3, in die sämtliche Erfahrungen einflossen, die BMW Motorsport mit den erfolgreichen Vorgängermodellen sammeln konnte. Es wurden zahlreiche Verbesserungen erreicht, insbesondere in den Bereichen Fahrbarkeit und Wirtschaftlichkeit. Für den standesgemäßen Antrieb sorgt ein für den Renneinsatz modifizierter 4,4-Liter-V8-Motor mit M TwinPower Turbotechnologie. Das Triebwerk, das praktisch unverändert aus der Serie übernommen wurde, verfügt über eine Trockensumpfschmierung und leistet bis zu 585 PS. Weitere technische Merkmale des BMW M6 GT3 sind das Transaxle-Antriebskonzept, ein sequenzielles Sechs-Gang-Renngetriebe und eine leistungsstarke Motorsport-Elektronik. Das Chassis wurde im BMW Windkanal aerodynamisch optimiert.

Fahrzeug-Details BMW M6 GT3

Länge/Breite
4.944 mm/2.046 mm
Mindestgewicht
Unter 1.300 kg (ohne Fahrer, je nach Reglement)
Chassis
Selbsttragende Stahlkarosserie; eingeschweißte Sicherheitszelle nach FIA-Norm; Kohlefaser-Crashstruktur an der Front; CFK-Crashstruktur am Heck
Motor
V8-Motor mit M TwinPower Turbotechnologie,
4 Ventile pro Zylinder, speziell von BMW Motorsport entwickeltes Ölsystem auf Trockensumpf-Basis
Leistung
bis zu 585 PS (je nach BoP-Einstufung)
Hubraum
4.395 ccm
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